Sonja Grenz

Was ist das Schönste an Deinem Beruf?

Die Menschen für eine kurze Zeit in eine andere Welt mit zu nehmen, sie aus ihrem Alltag herauszuholen, zum Nachdenken anzuregen und im besten Fall mit den Geschichten zu berühren. Und andererseits in jede mögliche Figur zu schlüpfen. Es gibt kaum Grenzen – man kann so ziemlich alles sein, was man will.

 

Welche Rolle spielst Du momentan am liebsten?

Am Liebsten spiele ich momentan die Rolle der Virginia in "Gespenst von Canterville". Ich mag es sehr, dass sie anfangs eher unscheinbar ist. Mit der Zeit stellt sich aber heraus, dass sie die einzige ist, die das Gespenst versteht. Schließlich erlöst sie es sogar und erfüllt dem Gespenst damit seinen größten Wunsch. Sehr gerne spiele ich aber auch die Rolle des Cedric Errol in "Der kleine Lord", weil er es auf seine ganz eigene Art und Weise schafft, das Herz seines griesgrämigen Großvaters zu erwärmen. Abgerundet durch die wunderschöne Musik ist es einfach mein liebstes Weihnachtsstück.

 

Was ist Dein schönstes Erlebnis mit den kleinen Theaterbesuchern?

Als wir kurz nach Weihnachten eine Vorstellung des Froschkönigs gespielt haben, ging zu Anfang der Hauptvorhang auf und ich stürmte gemäß der Rolle als Prinzessin Annabell in meinem ausladenden Kleid und der Lockenmähne auf die Bühne. Kaum war ich draußen, rief ein Kind im Zuschauerraum ganz laut: "Das ist der kleine Lord!" Da musste ich innerlich sehr lachen, war aber auch fasziniert, dass das Kind mich trotz der Prinzessinnen-Aufmachung gleich erkannt und einer völlig anderen Rolle zugeordnet hatte.

In folgenden Stücken ist Sonja zu sehen:

 
 

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